Start Up und dann?


#1

Moin Leute,
Ich würde gerne mal eure Erfahrungen zu Start Ups hören. Ich bin ehrlich gesagt etwas kritisch - oder naja, jedenfalls skeptisch. Habe schon viel davon gehört, viel ist gescheitert. Vieles hat gut geklappt, aber vieles war auch nicht ganz durchdacht und dann eben eher kurzweilig.

Gerade was die Leute angeht, habe ich viele kritische Sachen mitbekommen. Alle sehr motiviert, aber auch nicht konsequent und die Teams selber wirkten sehr zusammengewürfelt.

Auf sowas achten Personaler in großen Unternehmen einfach mehr, oder was meint ihr?


#2

Naja, jedes Unternehmen war mal ein Startup, deshalb finde ich die Fragen etwas sehr allgemein. Es gibt super Leute mit guten Ideen und gute Leute mit schlechten Ideen. Es gibt geniale Gründer, die nicht wissen, wie sie ihre Ideen vermarkten können. Und es gibt Blender, die trotzdem erfolgreich sind, weil sie schlechte Ideen gut verkaufen können.

Was genau ist denn der Grund für deine Fragen?


#3

Da teilen wir unsere Erfahrungen und Meinungen. Ich denke auch, dass Start-Ups sehr gut sein können und sich dort kreatives Potential gut entwickelt lässt, jedoch ist eine nette Idee eben nicht alles. Am Markt beteiligen und halten ist dann etwas anderes. Kannst du dich vermarkten? Kannst du dich weiter ausbauen? Sonst kann auch ein sehr gutes Start-Up schneller scheitern als man “Szeneviertel” sagt.

Aber ich finde es interessant, dass du auch so auf die Menschen eingehst. Da habe ich eher das Gefühl, dass es bei großen Firmen “zusammengewürfelter” ist. Gibt ja dann nicht ohne Grund ständig sowas wie Teambuilding Maßnahmen und gemeinsame Aktivitäten. Teambuilding ist ja auch nur dafür da, damit Fremde Freunde werden. :smiley:

Fun Fact, mein Bruder in München hat als Teambuilding Tag ein Survivaltraining gemacht.
(https://www.alpha-crew.de/teambuilding-event/) Denke sowas schweißt definitiv zusammen.


#4

Ja, auf jeden Fall. Gerade bei den ersten Mitarbeitenden denkt man noch viel stärker darüber nach, welche Charaktere und Eigenschaften man haben möchte, wer das Startup voranbringt und sinnvoll ergänzt. Die ersten paar Leute entscheiden schließlich über Wohl und Wehe der Gründung, während ein 500-Personen-Unternehmen auch ein paar Nieten verkraften kann.