Digital-Workshops für Kinder und Jugendliche in Bonn

Auch wenn es hier etwas leise geworden ist, so trägt die Arbeit nun doch nach und nach Früchte. Es wird wieder Workshops bei der VHS, eine Workshop-Woche im Jugendzentrum St. Cassius, ein FutureCamp im Haus der Jugend geben und @julianweissbach leitet am 1. und 2. August im Deutschen Museum einen YouTube-Kurs. :heart:

Den YouTube-Kurs mit @julianweissbach können wir nun auch schon offiziell bewerben:
http://www.deutsches-museum.de/bonn/information/fuer-kinder-und-schulen/die-kleine-eule-pfiffikus/workshops/youtube-for-you/

http://www.moskito-bonn.de/youtube-for-you-mit-julez/

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Hallo Katharina, entschuldige die verspätete Antwort. Mein neuer Job hat mich etwas in Beschlag genommen und die Notifications hier habe ich zudem wohl nicht richtig eingestellt.

Kurzum: Danke für dein Angebot. Ich finde das Auf jeden Fall interessant! Lass uns dazu im Kontakt bleiben. Könntest Du dir vorstellen eine Einheit zum digitalen Lernen in Verbindung mit einem Caliope-Workshop zu halten? VG Ben

Moin Oliver, sorry für die verspätete Antwort! Neuer Job = wenig(er) Zeit und die Notifications hier habe ich wohl auch nicht richtig eingestellt. Du hast ja von mir eine Mail bekommen, in der alle Termine festgelegt sind. Wie besprochen fände ich es super, wenn du die Selbstverteidigung-Skills mit den IT-Inhalten kreuzen würdest! Ich lasse dir da freie Hand und vertraue dir! Bis bald und viele Grüße Ben

Damit dieser Thread hier nicht ewig lang wird, würde ich vorschlagen, dass wir für alle entstehenden Events jeweils eigene Threads aufmachen.

Hier geht es jedenfalls schon mal zum Projekt im Offenen Treff von St. Cassius: #StCassius

Nach #StCassius folgt nun der nächste Streich: #FutureCamp17. Macht ihr alle mit?

Kleiner Werbeblock für das Meetup am kommenden Mittwoch

Meetup zu “Programmieren als Kulturtechnik” am Mittwoch (25.4)

Ich hoffe, dass wir am Ende mit ein paar mehr Netzwerkideen, aber auch konkreten Projektvorschlägen, vielleicht für sowas wie einen digitalen Spielezirkus für Projektwochen an Schulen, auseinandergehen.

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Finde ich super. Genau so können wir jetzt auch das nächste FutureCamp am 22.09.2018 im Haus der Jugend ankündigen, die Infos erscheinen nach und nach hier:
https://futurecamp.digital :slight_smile:
PS: Es werden dieses Jahr etwas weniger Erwachsene dabei sein, darum haben die Jugendlichen gebeten. Aber umso interessantere Workshops suchen wir!

Hallo,

ich bin Jana (29), Sozialpädagogin aus Köln, mit den Schwerpunkten Kulturarbeit und digitale Medien. Zur Zeit arbeite ich in der Sozialen Betreuung eines Altenzentrums und entwickle unter anderem Gaming-Angebote für Senioren. Arbeite aber auch nebenbei im Erzbistum Köln mit Kindern und Jugendlichen. Ich beschäftige mich viel mit dem Thema Videospiele in der Sozialen Arbeit und bin gerne bereit mein Wissen zu teilen.

Videospiele sind ein essentieller Bestandteil der Medienkultur. Vor allem für Kinder und Jugendliche. Sie bieten viele Potentiale und Möglichkeiten sie lebensweltnah in die Arbeit mit Heranwachsenden zu integrieren.
Leider sind Videospiele immer noch mit Vorurteilen behaftet und werden als Medium kaum oder nur sehr zurückhaltend in der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt. Auch die Sucht- und Gewaltdebatte zu dem Thema lässt viele zurückschrecken, dabei ist hier Aufklärung und Unterstützung nötig, die Kinder und Jugendliche brauchen!

Es würde mich freuen wenn ich mit meinem Wissen zur Thematik Videospiele Vorurteile abbauen, aufklären und helfen kann Videospiele sinnvoll bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen einzusetzen.

Dabei könnte ich mir folgende Angebote vorstellen:

Einstieg in die Videospielwelt

  • Selber spielen, ausprobieren, Fragen stellen
  • Was gibt es für Genre?
  • Was gibt es für Videospiel-Medien? (Tablet, Konsole, Pc etc.)

Videospielsucht

  • Was sind erste Anzeichen?
  • Was für Lösungsansätze gibt es?
  • Infomaterialsammlung

Gewalt in Videospielen

  • Machen Computerspiele gewalttätig?
  • Worauf muss geachtet werden?
  • Was sind eigentlich Egoshooter & Co?
  • Die „Killerspieldebatte“

Gaming-Live-Streams & YouTube

  • Was ist Twitch Tv / YouTube-Gaming?
  • Was sind Live-Streamer?
  • Was sind Let’s Plays / Let’s Player?

Gaming & Wettbewerbe

  • Was ist E-Sport?
  • Was sind Pro-Gamer?
  • Was sind Clans & Gilden?
  • Welche kompetitiven Online-Spiele gibt es?

.

Gaming für Kinder und Jugendliche

Die Spieletester

  • Ausgewählte Videospiele antesten
  • Als „Spieletester“ Reviews erstellen
  • Bewusste Auseinandersetzung mit Spielinhalten

Herausforderung Multiplayer

  • Teamwork in kooperativen Videospielen testen
  • Lokaler Mehrspielermodus / Vor Ort zusammen spielen
  • Sozial/Spielverhalten fördern und reflektieren
  • Gruppendiskussion

Mini-Workshops zur Gruppendiskussion- und Reflexion

  • Wer spielt was, wie und warum? Warm-Up / Kennenlernen
  • Gaming ABC / Begriffe benennen und diskutieren / Expertenwissen einbringen
  • Aussagekarten zum Thema Gaming / Einordnen, erläutern & diskutieren

Liebe Grüße
Jana

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REMINDER: Am 22.09. das zweite FutureCamp im Haus der Jugend statt!

Was ist das FutureCamp?

Das FutureCamp ist eine Veranstaltung, die sich explizit an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 21 Jahren richtet. In unterschiedlichen Workshops können sie spielerisch den Umgang mit sozialen Netzwerken und digitalen Werkzeugen lernen, aber auch anderen zeigen.

Über den Tag hinweg werden verschiedene Workshops mit Bezug zum Digitalen angeboten, teils von Erwachsenen, teilweise aber auch von den Jugendlichen selbst. Darunter unter anderem Workshops zum Thema Videoproduktion, 3D-Druck, Game Design und musical.ly.

Da es uns wichtig ist, dass diese Möglichkeit der spielerischen Weiterbildung allen Kindern zur Verfügung steht, ist die Teilnahme kostenlos. Für Essen und Trinken wird den Tag über ebenfalls gesorgt. Das Programm startet um 09:30 Uhr und endet um 15:00 Uhr.

Weitere Infos und Anmeldungen unter www.futurecamp.digital

Seit dem ersten Meetup und der Website ist es bei mir recht still um das Thema “Coden als Kulturtechnik” geworden. Vernetzung ist toll und wichtig, aber Vernetzung braucht Netzknoten. Eine Zielgruppe. Einen festen Ort für regelmäßige Treffen. Eine Agenda.

Meine Zielgruppe sind Drittklässler. Einfach, weil meine Tochter gerade so alt ist. Als festen Ort wünsche ich mir eine Schule oder ein Jugendzentrum. Weil die Zielgruppe dort schon ist. Und, weil ich letztlich Informatiker geworden bin, nachdem ein Physiklehrer an meinem Gymnasium diese wöchentliche AG veranstaltet hat, in der wir mit 80er Microcontrollern und programmierbaren Taschenrechnern rumhantierten.

Vorlagen für eine Agenda gibt es viele. CoderDojo oder Code Club UK sind gute Vorlagen.

Jetzt gibt es eine Chance, in einer Schule in der Bonner Nordstadt einen solchen Code Club zu etablieren. Ich habe Kontakt zu einem Lehrer, es gibt einen kleinen Haufen interessierter Kinder und Eltern, wir haben einen Termin für ein erstes Pilottreffen (noch in privaten Räumen) im September.

Wen würde so etwas ebenfalls interessieren?

  • Wöchentliche Veranstaltung an einem Sonntagnachmittag
  • an einem festen Ort in der Bonner Nordstadt oder Altstadt, z.B. in einer Schule
  • Zielgruppe 9-13-Jährige
  • Inhalte: MIT Scratch, HTML, Python. Spaß mit Textilien. Für die Älteren vielleicht auch Spieleentwicklung mit PICO-8. Zeichenroboter (wie Seymour Paperts Mindstorm-Schildkröten aus den 60ern). Microblocks mit Calliope
  • Als pädagogisches Fundament Eingliederung in ein etabliertes Programm, z.B. Code Club der Raspberry PI Foundation

– Olav

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Lieber Olav: ich fände es super, wenn Du beim https://FutureCamp.digtal genau diese Idee noch mal vorstellst. Es soll ja auch einen Track geben mit Fokus auf die Jugendzentren und eher für Erwachsene gedacht sein (wobei die Jugendlichen selbst dringend mitreden sollten). Da würde ich diese Idee auch noch mal pitchen, und Verbündete suchen, ich denke sie sind dann alle da. Maxim Loick, Organisator des CoderDojo Bonns wäre froh, wenn das Meetup wieder auflebt. Das Haus der Jugend würde sich auch als Meetup-Ort anbieten wollen, denke ich, wenn es Nordstadt sein soll, da gibt es noch “Uns Huus”, mit denen sind wir auch im Gespräch. Und es gibt vor Ort engagierte Dozenten, die sicherlich auch mal ein Meetup übernehmen: ich sage schon mal mindestens ein Meetup im Jahr zu übernehmen zu! Fehlen noch 11 andere. :slight_smile:

Hi Sascha,

gute Idee. Wir sehen uns morgen Abend beim Vortreffen,

– Olav

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Und schon gibt es den Termin zum nächsten Meetup am 30.10. um über das Thema “Digitale Angebote für Kinder und Jugendliche” zu diskutieren. Herzliche Einladung von @olav an alle, die diese Ideen mitgestalten möchten:

Der Termin im Oktober musste leider ausfallen; das Haus der Jugend war geschlossen. Nun habe ich zwei neue Termine dort verabredet:

Beide Male von 18 bis 20 Uhr.

Wir starten mit einem einfachen Format Lean Coffee. Das ist so etwas wie die kleine Schwester von Open Space, wie wir es ja alle von den Bonner Barcamps kennen und lieben :slight_smile:

– Olav

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Ich wäre so gerne morgen dabei, habe aber einen Paralleltermin. Ich würde mich freuen, wenn es von morgen so ein paar Notizen gäbe, gerne dürft ihr da auch mal einen eigenen Thread aufmachen. :slight_smile:

Hallo Sascha,

schade, aber es gibt ja ein nächstes Mal. Das ist dann übrigens eine Woche vor Weiberfastnacht am 21.2.

– Olav

Hallo @olav,

wie ich schon bei Twitter und hier weiter oben geschrieben habe, macht mir das Thema auch sehr viel Spaß und ich habe bei verschiedenen Gelegenheiten in Bonn Programmierkurse im weitesten Sinne gegeben. Leider war ich in den letzten 1 1/2 Jahren sehr eingespannt mit meinen nebenberuflichen „Amt“ in einer Elterninitiative. Aber egal.

Zuletzt war ich mit einem Arbeitskollegen beim FutureCamp 2019 dabei, wo wir mit JavaScript ein Spiel („Noodlejump“) programmiert haben. Allerdings war das Ergebnis wie so häufig, dass die Kinder es sehr gut fanden, wir aber nichts regelmäßiges im Anschluss anbieten konnten. Das Format selbst gibt noch sehr viel her. Wir sind in den 1.5h Stunden durch den Code geflogen und hätten noch gerne sehr viel mehr vermittelt. Auf Basis des Spiels könnte man machen:

  • Regelmäßiger Treff für Kids ab 12 Jahre mit oder ohne Vorerfahrung
  • Einstieg in die Programmierung z.B. mit JavaScript; erste Schritte mit einer browserbasierten Programmierumgebung wie stackblitz.io zum direkt loslegen
  • Spielerisch den Code weiterentwickeln; neue Features; Ideen der Kids einbauen;
  • Vermitteln von Grundlagen: Wie „denkt“ ein Computer, was ist ein Algorithmus, was muss man über Funktionen und Variablen wissen, erste Schritte zu Bedingungen, Schleifen etc.
  • Wie lernt man selbst? Welche guten YouTuber gibt es, die auf deutsch und niedrigschwellig vermitteln, so dass man selbst weitermachen kann; welche Codingangebote (scratch und co) gibt es?
  • Netzwerken. Jugendliche treffen andere Jugendliche, die gerne programmieren

Und so weiter und so fort – damit kann man sicherlich schon 5+ Termine á 2 Stunden füllen. Ich mag aber auch deine „hardwarenahen“ Angebote, besonders weil ich selbst damit kaum Erfahrung habe. Im St. Cassius und bei einem früheren FutureCamp war ich mal mit Calliopes unterwegs, aber da hört es auch schon wieder auf.

Ich denke, wir werden das einfach mal machen. Ich schaue gerade, wie und wo man das machen kann. Bist du aktuell in dem Thema aktiv?

Viele Grüße,
Basti.

Hallo @basti,

ich bin seit Anfang Mai bei der DW in Bonn. Jetzt im Oktober ist es sehr aufregend dort, deshalb verkneife ich mir im Augenblick Wochenendangebote. Grundsätzlich liegt mir das Thema „Programmieren als Kulturtechnik“ nach wie vor am Herzen.

Angebote mit mehreren Leuten im Wechsel zu veranstalten und damit ein wenig unabhängiger von meiner eigenen Verfügbarkeit zu machen hat bisher leider nicht so gut funktioniert. Letzten Winter habe ich mit einem relativ konstanten Kreis von Kindern und Eltern ein paar Scratch-Nachmittage in der Alten VHS veranstaltet. Ohne festen Raum, mit dünnem Netz und dann doch allein machte das aber nicht so viel Spaß.

Im Frühjahr habe ich mich an die Düsseldorfer Coding-Schule (deren Angebote für Kinder seit kurzem als Codingschule junior gemeinnützig geführt werden) gehängt und in dem Rahmen im Sommer ein paar Coding-Werkstätten im Digitalhub angeboten. Tobias Hübner ist deren pädagogischer Leiter. Bei diesen Angeboten gibt es aber keine rechte Kontinuität und es bleibt das Problem, dass ich jeweils einen Koffer mit Raspberry Pis anschleppe.

Ich hatte im März mal einen kurzen Austausch mit Maxim Loick zum Coderdojobn. Er würde sich freuen, wenn das wieder aufleben würde. Am Ende hätte ich gerne einen festen Raum und organisatorischen Rahmen, über den man Geräte anschaffen und Kontinuität anschaffen kann.

Einen Verein gründen und ein Ladenlokal in der Altstadt anmieten?

– Olav

Hallo Olav,

danke für deine Antwort!

in dem Rahmen im Sommer ein paar Coding-Werkstätten im Digitalhub angeboten

Dieser hier? https://www.eventbrite.de/e/codingwerkstatt-bonn-tickets-60815539917#
Das klingt gut. Ich habe mit Markus Zink mal zusammengearbeitet. Schön zu hören, dass dort sowas auch mal gemacht wurde.

Am Ende hätte ich gerne einen festen Raum und organisatorischen Rahmen, über den man Geräte anschaffen und Kontinuität anschaffen kann.
Einen Verein gründen und ein Ladenlokal in der Altstadt anmieten

Oha, ich befürchte, das kann ich aktuell nicht stemmen. Für eine so regelmäßige Aktivität kann ich aktuell kein Commitment abgeben. Daher auch der Wunsch, mich an bestehenden Initiativen zu beteiligen – soweit es zeitlich geht. Das kann bei mir durchaus auch mal phasenweise weniger oder nichts sein. Ich mache das wie du auch neben Familie, Job und einer Kita-Elterninitiative, die Zeit in Anspruch nimmt.

Maxim wollte ich demnächst auch mal treffen. Er hatte mir auch einen Austausch angeboten.

Ich habe mit Konstantin, der mit mir beim FutureCamp war, jetzt mal einen Kurs auf Basis des Kurses dort ausgemalt. Der wäre wenigstens auf 5 Termine angelegt und wir würden versuchen, den zu platzieren. Mit der VHS hatte ich zum Beispiel gute Erfahrung.

Sag mal, @Ben_Wockenfuss, bist du eigentlich noch an der VHS Kursplanung beteiligt?